SSD-Datenrettung

Bei der SSD-Datenrettung kommt es auf die Expertise an. Wir verfügen über qualifizierte Kenntnisse und Kapazitäten in diesem Bereich.

Oft werden Out of the Box Lösungen (z.B. Acelab PC 3000-Flash) verwendet ohne selbst über logische Kenntnisse der Flashspeicher zu verfügen. Deshalb ist auch die Erfolgsquote bei vielen Unternehmen sehr niedrig.

Wir arbeiten unabhängig vom Hersteller-Support etwaiger Recovery-Tools Anbieter. Da wir unsere eigenen Technologien entwickeln gelingt es uns Monate bis Jahre vor der Marktveröffentlichung von SSD-Recoverylösungen Daten erfolgreich wiederherzustellen.

Die häufigsten Datenverluste entstehen durch defekte Controller und / oder Speicherzellen. Wenn es durch das Löschen / Überschreiben zu Datenverlusten kommt, ist die Wiederherstellung von SSD sehr stark abhängig vom Schadensverlauf und der verwendeten Flash-Speichertypen.

Zunehmender Einsatz von Solid State Discs

SSD Speicher sind auf dem Vormarsch und werden mittelfristig klassische Festplatten ablösen

Solid State Discs (auch Solid State Drive, kurz SSD) erfreuen sich aufgrund Ihrer stetig fallenden Kosten  und der hohen Transfergeschwindigkeiten zunehmender Beliebtheit. Anfangs wurden sie meist in Notebooks, Tablet-Computern (z.B. IPad) und Smartphones verbaut,  spätestens seit der „Festplattenkrise 2011“ werden SSD-Speicher auch zunehmend in Personal Computer-Systemen/ in Workstations verbaut. Meist werden Mischkonfektionierungen aus SSD und Fespltattensystemen eingesetzt. So findet man auch zunehmend SSD-Medien in Serversystemen, wo sie meist als Datenträger für die Systempartition verwendet werden und somit den Arbeitsprozeß deutlich beschleunigen.

Datenverluste beim Einsatz von SSD

Häufige Ursache: Fehlfunktion von Firmware/ Betriebssystem

SSD-Speicher basieren auf so genannten nichtflüchtigen Flash-Speicherbausteinen. Diese wiederum verfügen über eine begrenzte Anzahl an Schreibzyklen (abhängig von der Qualität der Chips). Damit die Nutzungsdauer erhöht werden kann, sollten die einzelnen Schreibzugriffe durch den Controller möglichst gleichmäßig auf alle verwendeten Chips verteilt werden, wodurch die Anzahl der Schreibzugriffe je Speicherbaustein ausgeglichen wird. Die Verteilung der Daten erfolgt fragmentiert, d.h. Dateien werden zunächst auf beliebigen Speicherbausteinen verteilt. Bei Festplatten erfolgt die Speicherverteilung sequentiell, also fortlaufend, solange freie Bereiche verfügbar sind. Aufgrund nicht benötigter mechanischer Bauteile in SSD’s stellt die fragmentierte Datenverteilung keinen Geschwindigkeitsverlust dar.

Kommt es unvorhersehbar zu einem Defekt des Controllers der SSD, kann in der Regel nicht mehr auf den Speicher zugegriffen werden. Je nach Betriebssystem wird ggf. dazu aufgefordert, den Datenträger zu formatieren oder zu initialisieren. Dies sollte in jedem Fall vermieden werden. In anderen Fällen (z.B. bei einigen Intel SSD) wird das Medium erkannt, jedoch nur mit einem Bruchteil des Speicherplatzes. In einigen Fällen kann der Fehler mit einem Firmwareupdate behoben werden. Dabei droht allerdings ein vollständiger Datenverlust.

Wie bei Datenverlusten von anderen Medien gilt auch hier: Möglichst keine Experimente unternehmen und den Computer schnellstmöglich ausschalten.

Ablauf und Vorgehensweise zur Wiederherstellung von Daten auf SSD

SSD-Datenrettung erfordert spezielle Kenntnisse!

Aufgrund der technologisch anspruchsvollen Bauweise (elektronisch, nicht mechanisch) sind spezielle Kenntnisse über den Wiederherstellungsprozess von SSD-Speichermedien erforderlich. Die wenigsten Datenrettungs-Unternehmen verfügen über ausreichend Erfahrung im Umgang mit diesen Speichern. Unser Unternehmen war beispielsweise weltweit als erstes in der Lage, Daten von einem Kingston SSDNow Medium erfolgreich wiederherzustellen.

Bei der Rekonstruktion von SSD-Daten müssen im Labor zunächst sämtliche Speicherbausteine fachgerecht demontiert werden. Anschließend wird es erforderlich, die Schreiblogik des beschädigten Controllers 1:1 zu ermitteln und anschließend zu simulieren. Dieser sehr aufwendige Prozeß benötigt neben der erforderlichen technischen Ausstattung der Laborräume die bereits erwähnten Reverse-Egineering Fachkenntnisse.

Am häufigsten bearbeiten wir Aufträge mit Datenträgern folgender SSD-Hersteller: Intel, OCZ, Kingston, Samsung, Plextor, Corsair, A-Data, Crucial, Patriot, Transcend, SanDisk, Verbatim, PNY.

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