Magnetbänder

Datenträger die ihre Informationen auf Magnetbändern schreiben und davon lesen, sind in der IT-Infrastruktur zunehmend seltener anzutreffen. Es gibt sie vor allem noch im professionellen Bereich der Datensicherung (z.B. LTO-Bänder im Zusammenhang mit s.g. Tape-Libraries) sowie im Bereich der Archivierung von Daten. Aber auch professionelle Audio-/Videodaten werden neben aktuell verbreiteten Speicherkarten (z.B. P2) oder optischen Datenträgern (z.B. XDCam) teilweise noch auf Magnetbändern gesichert. So zum Beispiel Audiodaten auf DAT-Bändern (Digital Audio Tape) oder Video-Daten im Bereich der Fernsehproduktion auf Digi Beta Kassetten (Digital Betacam), IMX (vergleichbar zu Digibeta), Betacam/ Betacam SP (analoge Formate).

Ursachen für Datenverluste auf Magnetbändern

Am häufigsten stellen wir benutzerbedingte Datenverluste z.B. durch Löschen/ Überschreiben von Daten fest. Weiterhin können Materialfehler (z.B. durch mangelhafte Lagerung) zur Beschädigung der Bänder führen. Es entsteht dann in vielen Fällen der berüchtigte „Bandsalat“. Fehler im Bereich der Magnetköpfe, die für das Lesen und Schreiben verantwortlich sind, führen ebenfalls zu Verlusten von Daten. Außerdem sind mechanische Einwirkungen sowie Feuer, Rauch, Wasser (z.B. nach Überschwemmung) und andere eindringende Flüssigkeiten maßgeblich für Datenverluste auf Magnetbändern verantwortlich.

Wiederherstellung von Daten auf Magnetbändern

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung ist uns der Umgang mit beschädigten Magnetbändern absolut geläufig. Wir verfügen über ein breites Spektrum an Schreib- Lesegeräten für sämtliche verfügbare Magnetbandtypen. Bevor jedoch in einem aufwendigen sequentiellen Leseprozess die Daten(fragmente) extrahiert werden, müssen zunächst die mechanisch beschädigten Teile in eigens entwickelten Restaurationsverfahren wiederhergestellt werden. Zum Schluss erfolgt die Datenrekonstruktion auf logischer Ebene. Aufgrund unserer tiefgreifenden Möglichkeiten, Daten von teilweise schwer beschädigten Magnetbändern wiederherzustellen, besteht auch die Möglichkeit forensische Analysen (z.B. nach dem bewußten Zerstören von Magnetbändern) durchzuführen.

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